Das Problem der perfekten Lösung (I)

Seit meinem letzten Eintrag ist fast ein Monat vergangen. Also wird es mal wieder Zeit festzuhalten, wie weit ich mit meiner Planung in diesem Zeitraum gekommen bin.

Mein letzter Eintrag endete damit, dass ich mir drei Universitäten ausgesucht hatte und diese mit meinem Professor, Herrn Dr. Meier, abstimmen wollte. Die besagte Abstimmung viel recht kurz aus: Herr Meier verwies mich direkt an die Regional-koordinatorin für die asiatischen Länder, Frau Wang.

Mein Termin mit Frau Wang trieb meinen Planungsprozess dann erfreulicher Weise sehr schnell voran. Erste Erkenntnis: Ein Auslandssemester am Tokyo Institute for Technology kann ich vergessen. Die Nachfrage an der Uni ist unglaublich groß. Einerseits weil es eine wirklich gute, naturwissenschaftlich-orientierte Elite-Universität ist und andererseits weil Japan als Reise- und Auswanderungsziel in den letzten Jahren enorm beliebt geworden ist. Dementsprechend werde ich Japan von meiner Liste streichen müssen. 🤔

yonsei-logo

Von meiner Idee nach Seoul an die Yonsei University zu gehen, war Frau Wang dann schon eher begeistert. Korea ist aktuell noch nicht ganz so beliebt wie Japan, weshalb die Chancen dort potentiell etwas besser stehen. Allerdings gehört die Yonsei zu den Top-3-Unis in Korea und ist deshalb international renommiert und entsprechend gefragt. Eine Garantie dort einen Platz zu bekommen, konnte Sie mir nicht geben. (Wikipedia-Link)

Stattdessen hat Sie mir auch die anderen beiden koreanischen Partner-Universitäten der LUH vorgestellt. Zum einen die Ewha Womens University, die im koreanischen Universitäts-Ranking etwas hinter der Yonsei University abschewha-logoneidet. Die Ewha ist sehr traditionell und lässt aus der koreanischen Bevölkerung nur Studentinnen zu. Die einzigen männlichen Studenten dort, sind Austauschstudenten. So kommen auf ca. 18.500 Studentinnen aus aller Welt, rund 1.500 Studenten aus aller Welt (außer Korea 😁). Der Gedanke ist zugegebener Maßen irgendwie befremdlich. Allerdings sollte man sich vor Augen führen, was dass für eine Aussage ist: Aus reiner Tradition werden nur Studentinnen angenommen bzw. unterrichtet und trotzdem ist die Universität landesweit auf einem Top-10-Rang! (In Korea gibt es übrigens insgesamt 198 Universitäten.) (Wikipedia-Link)

Die andere Partner-Uni der LUH in Korea heißt Ajou University und ist leider nicht ajou-logodirekt in Seoul, wie die anderen beiden, sondern 30 km südlich in einer „kleinen“ Stadt (1 Mio. Einwohner *hust*) namens Suwon. Diese Uni ist relativ frisch gegründet und es ist alles total neu und modern. Dafür konnte sich die Ajou University aber auch international noch keinen überdurchschnittlichen Ruf erarbeiten. Der große Vorteil dieser Universität ist jedoch, dass die Leibniz Uni dort sehr gute Beziehungen hat und mir einen Platz garantieren kann. Sollte ich also bei den anderen Unis abgelehnt werden, würde man mich dort in jedem Fall nehmen. (Wikipedia-Link)

Da dieser Post gerade etwas länger wird als erwartet (und ich noch Aufgaben für mein Software Engineering-Projekt machen muss 😅), werde ich diesen Beitrag mal in zwei Teile verpacken und auf das Kursangebot der Unis sowie meine Optionen bei der formalen Beantragung des Auslandssemesters im zweiten Teil eingehen. Ich hoffe, wir sehen uns im zweiten Teil dieses Beitrages wieder. 😊

 

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