Das Problem der perfekten Lösung (II)

Ok, weiter geht’s mit meiner Zusammenfassung des Planungsprozesses bisher. Im ersten Teil dieses Beitrages hatte ich die drei koreanischen Universitäten vorgestellt, die ich theoretisch als Ziel für mein Auslandssemester auswählen könnte. (Wer den Beitrag noch nicht gelesen hat, findet ihn hier 😊)

Mein Hauptproblem nach dem Gespräch mit Frau Wang war, dass ich die Yonsei University so enorm bevorzuge, dass ich mich mit den anderen koreanischen Unis eigentlich gar nicht beschäftigen will.

Aus diesem Grund habe ich nochmal das Gespräch mit Herrn Meier gesucht. Dieser konnte mir dann tatsächlich mit einem unglaublich schlüssigen Argument helfen:

Ich habe die Möglichkeit bei der formellen Bewerbung nur eine Universität anzugeben. Das würde potentiell ein bisschen mehr Druck ausüben, als wenn ich mehrere Alternativen angebe. Gleichzeitig lasse ich damit aber auch die Chance zu, dass mein Auslandssemester gar nicht zustande kommt.

Traveling_with_LuggageMit dieser Formulierung war mir dann ziemlich schnell klar, was der richtige Weg für mich ist. Das Auslandssemester ist einer der Hauptgründe, weshalb ich nochmal wieder studieren wollte. Sollte dies nicht zustande kommen, wäre es eine genauso große Enttäuschung, wie ein scheitern des Studiums selbst.

Ich werde in meiner Bewerbung also alle drei Universitäten auflisten und mir damit das Auslandssemester garantieren. 👍

Das heißt für mich nun aber auch, dass ich drei „Learning Agreements“ vorbereiten muss. Also muss ich mich bei allen drei Unis durch das Vorlesungsverzeichnis arbeiten und Kurse raussuchen, die auf Englisch gehalten und von der LUH anerkannt werden. Dann muss ich für jeden einzelnen Kurs einen zuständigen Professor in Hannover finden, der mir das Fach genehmigt. Da ich drei Informatik-Kurse im Ausland belegen werde, habe ich jetzt also gerade mal 9 E-Mails an 9 unterschiedliche Profs geschickt und freundlich um Genehmigung der von mir gewählten Vorlesungen gebeten… Jetzt kann man gespannt sein, wie viel Zeit vergeht bis ich alle Antworten bekommen habe. 🙄

Bei den Vorlesungen in Korea sind übrigens äußerst interessante Themen mit dabei. Neben den üblichen Informatik-Master-Kursen wie „Big Data Analysis“, „Computer Vision“ und „Text and Search Analytics“ gibt es auch ausgefallene Fächer, wie bspw. „Virtual Reality“ und „Internet of Things“, die in Hannover gar nicht angeboten werden.

In meinem nächsten Beitrag bin ich dann hoffentlich schon so weit, dass das Learning Agreement fertig und abgezeichnet ist und ich meine Bewerbung eingereicht habe. Sollte das länger dauern, als ich mir momentan vorstelle, werde ich vielleicht mal ein paar Beiträge schreiben, die sich nicht mit der Planung des Auslandssemesters beschäftigen.

Bis dahin werde ich aber weiter fleißig an meinen Koreanisch-Kenntnissen arbeiten. Das Alphabet habe ich langsam ganz gut drauf und Lesen generell klappt schon recht gut. Ich hoffe schon bald damit anfangen zu können, koreanische Kinder-Bücher zu lesen bzw. koreanische Kinder-Serien zu schauen.

Und damit Ihr auch was davon habt… 😉 so sagt man „Hallo“ auf Koreanisch:

안녕하세요

~ annyeonghaseyo

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