Mein Studentenzimmer in Seoul

Ok, zweiter Anlauf… ich fasse mich jetzt ein bisschen kurz, da ich diesen Beitrag eigentlich gestern schon geschrieben habe, dann aber mein Browser abgestürzt ist, bevor ich gespeichert habe… 🤬

Hier ist also der lange erwartete Post über meine kleine Wohnung in Seoul. Viel Spaß damit. 😁👍


Mein Wohnbereich

Mein Zimmer ist ca. 16m2 groß und mit einer sehr guten Klimaanlage, einer Fußbodenheizung und einem privaten WLAN ausgestattet. Der Zugang ist durch mehrere Zahlenschlösser gesichert (zwei am Hauseingang und eins an meiner Zimmertür). Direkt hinter der Zimmertür befindet sich gemäß der koreanischen Tradition ein kleiner abgesenkter Bereich, in welchem man seine Schuhe auszieht bevor man das Zimmer betritt.

Das Zimmer ist bei Einzug bereits vormöbeliert. Es stehen ein großes Bett, ein Schreibtisch, ein Kleiderschrank und zwei Kommoden bereit. Bettzeug (Decke, Bezug, etc.) kann man sich direkt im Wohnheim mieten (ca. 60€ für 6 Monate).

Damit man nicht für jede Kleinigkeit in die Gemeinschaftsküche laufen muss, hat jeder einen eigenen Kühlschrank und eine kleine Mirkowelle. Ich habe mir in den ersten Wochen zusätzlich noch einen Wasserkocher und ein bisschen Geschirr zugelegt. Damit hat man erstmal alles um zu überleben. 😋

Für koreanische Verhältnisse ist das Zimmer relativ groß, insbesondere im Vergleich mit anderen Wohnheimen. Es ist alles sehr sauber und wirkt neuwertig. Lediglich die kahlen Wände stören mich ein bisschen, aber für die kurze Zeit, die ich hier bleibe lohnt es sich nicht, Bilder oder Poster zu organisieren. Wenn ich für mindestens ein Jahr hier bleiben würde, hätte ich mir sowohl Deko wie auch noch ein paar andere Dinge organisiert (z.B. einen bequemeren Schreibtischstuhl). Für die wenigen Monate lohnt sich das jedoch alles nicht und ich kann mit dem Zimmer wie es ist, durchaus zufrieden sein.  😊


Mein Badezimmer

Das Badezimmer ist zwar sehr klein, aber auch deutlich schöner als ich im Voraus erwartet habe. Ich bin mir relativ sicher, dass das Bad erst kurz vor meinem Einzug renoviert worden ist, da noch überall Schutzfolien geklebt haben. 😅

Mittlerweile habe ich mich an das Duschen mitten im Badezimmer sehr gut gewöhnt. Nur dass ich mich dabei die ganze Zeit selbst im Spiegel sehen muss, fühlt sich immer noch doof an. Ein Badezimmer mit Fenster wäre natürlich noch angenehmer gewesen, aber ich bin es ja von zuhause auch nicht anders gewöhnt. 😂


Der Rest des Wohnheimes

Der Rest des Wohnheims hat mehrere öffentliche Bereiche, die für alle zugänglich sind. Es gibt eine Gemeinschaftsküche, die mit allen möglichen Kochutensilien ausgestattet ist. Die Küche befindet sich im 7. Stock und dient gleichzeitig als Zugang zur Dachterasse. Dort kann man sich super hinsetzen und über die Stadt schauen, solange das Wetter schön ist. 😎

Vor dem Eingang zur Küche befinden sich jeweils drei Waschmaschinen und Trockner. Waschmittel und Weichspüler können für ca. 75 Cent pro Waschgang gekauft werden. Die Waschmaschinen leider nur gerade so ausreichend für die ganzen Leute, die hier wohnen. Es kommt immer mal wieder vor, dass man seine Wäsche nicht waschen kann, weil bereits alle Maschinen belegt sind. Nichtsdestotrotz ist es immer noch deutlich besser die Maschinen im Haus zu haben, als seine Wäsche zu einem öffentlichen Waschsalon bringen zu müssen. 😉

Die Wohnhäuser in Seoul werden häufig so gebaut, dass das Erdgeschoss als Garage genutzt wird. Das ist auch für mein Wohnheim der Fall. Da wir aber alle keine Autos haben, wurde die Garage als Gemeinschaftsraum umgestaltet. Der Raum kann zum Lernen oder Entspannen genutzt werden. Außerdem stehen hier Putzmittel, ein Drucker, extra Stühle und ähnlicher Krams zur Verfügung. Aktuell ist der Raum für uns allerdings gesperrt, da er komplett renoviert wird und unter Anderem einen neuen Boden bekommt. Bin schon gespannt, wie das dann alles aussehen wird. 😁👍


Alles in allem war dieses Wohnheim für mich eine richtig gute Wahl. Hin und wieder ist es zwar nervig, weil die anderen Mitbewohner laut sind oder das Zimmer über mir gerade renoviert wird, aber das sind halt einfach die Nebeneffekte die man in einem  Studentenwohnheim erwarten muss. 😉

Das soll es als Überblick erstmal gewesen sein. 😊 Ich hoffe, die Bilder bieten eine guten Einblick in meine Wohnsituation in Korea. Vielen Dank für’s Lesen und bis zum nächsten Mal. 🤗

3 Kommentare zu „Mein Studentenzimmer in Seoul

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  1. Hey Marcel, auch ich hatte schon einmal alles geschrieben, was nun weg ist 🙈
    Also, vielen Dank Dir für die detaillierte Schilderung und die zahlreichen schönen Bilder!!!! (Du hast echt ne schöne Wohnung, bes.das neue Bad…) Wir Drei haben uns wie immer sehr gefreut 😂🤣
    Liebe Grüße von Oma und Opa, die sehr stolz auf Dich sind (ach so, ich natürlich auch😋).
    Wir freuen uns auf den nächsten Blog🤗🤡
    Liebe Grüße und alles Gute für die nächsten Prüfungen 🐷🐸✊💪

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  2. Jepp, du hast vollkommen Recht: das Zimmer war eine gute Wahl und ich denke auch, dass man es dort gut aushalten kann. Schöne Bilder, gefällt mir sehr gut 👍.

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